Apfelmehl: Genuss ohne Reue?

Immer wieder erobern neue Food-Trends den Markt. Apfelmehl gilt für viele Menschen als ballaststoffreiche Alternative zu weißem Mehl, die leicht selbst herzustellen ist. Frische Äpfel bilden die Basis für dieses Produkt. Wer einen eigenen Garten mit Apfelbaum besitzt, profitiert von dieser interessanten Möglichkeit.

Eine ertragreiche Apfelernte stellt den Gartenbesitzer manchmal vor die große Herausforderung, alle Äpfel verarbeiten zu müssen. Oft ist es schade um die Reste, die während der Verarbeitung anfallen. Dass aus diesen Resten Apfelmehl hergestellt werden kann, wissen nicht viele.

Apfelreste als Basis

Wer viele Äpfel geerntet hat, verarbeitet diese meist zu Gelee, Chutney, Kompott und anderen Leckereien. Dabei fallen immer Reste an, die eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen sind. Aus diesen Resten lässt sich leicht Apfelmehl herstellen. Dazu werden diese im Ofen getrocknet und anschließend zu feinem Mehl gemahlen. Immer mehr Menschen entdecken diese Methode für sich und genießen das ballaststoffreiche Apfelmehl in ihren Mahlzeiten.

Apfelmehl gilt als besonders nährstoffreich und reiht sich inzwischen in die Verkaufsregale neben Produkten wie Dinkel- und Kokosmehl ein. Die wichtigen Nährstoffe, die ein frischer Apfel bietet, bleiben durch das schonende Trocknungsverfahren auch später im Apfelmehl enthalten. Viele Ballaststoffe sorgen dafür, dass Apfelmehl lange satt mach und sich gleichzeitig positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Dadurch gilt es für viele Menschen als interessante Alternative zu Weißmehl und hilft beim Abnehmen. Hinzu kommt die Tatsache, dass Apfelmehl glutenfrei ist. Menschen, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, können problemlos auf Apfelmehl zurückgreifen. Wer sich jedoch eine kalorienärmere Alternative erhofft, wird leider enttäuscht. Apfelmehl hat fast die gleiche Anzahl an Kalorien wie normales Weißmehl. Dennoch gilt es als gesündere Alternative.

Der im Apfelmehl enthaltene Ballaststoff Pektin sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ausgeglichen ist. So wird die Fettverbrennung aktiviert, und Heißhungerattacken können gar nicht erst entstehen. Wer keinen eigenen Garten hat oder einfach keine Lust hat, das Apfelmehl selbst herzustellen, findet dieses inzwischen in Bio-Verkaufsregalen, Bioläden und Reformhäusern.

Bildurheber: belchonock / 123RF Standard-Bild

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