Das perfekte Weihnachtsmenü (wissenschaftlich betrachtet)

Das perfekte Weihnachtsmenü (wissenschaftlich betrachtet)

Gibt es DAS perfekte Weihnachtsmenü? Wenn es nach dem französischen Chemiker, Feinschmecker und Molekulargastronomen Professor Hervé This geht, dann ist es nicht nur purer Genuss, sondern eine reine Wissenschaft. Und deshalb hat er auch gleich das perfekte Weihnachtsmenü zusammengestellt, damit nun jeder nachkochen kann, was seiner Meinung nach einfach auf den Tisch kommen muss.

Bislang galt, auf den Weihnachtstisch kommen vor allen Dingen traditionelle Gerichte und das nicht nur in Deutschland, sondern natürlich auch in Frankreich und überall sonst auf der Welt. Neben Braten, Karpfen, Gans und Kartoffelsalat finden dieser Tage auch immer mehr süße Spezialitäten ihren Weg ins Weihnachtsmenü. Und mit diesem Gedanken liegen die Hausfrauen und Hobbyköche schon gar nicht mal falsch. Wie es richtig geht, zeigt jetzt der Molekulargastronom Hervé This. Der hat in Zusammenarbeit mit dem Spitzenkoch und  Autor Johann Lafer nun ein ganz spezielles Weihnachtsmenü kreiert, bestehend aus Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise.

Und das darf es sein, zum perfekten Weihnachtsmenü für den ultimativen Gaumenkitzel? Zur Vorspeise reichen die beiden Köche Zwiebelsuppen-Flan. Danach folgt als Hauptgericht Gans mit Sauerkraut und Feigen. Den Abschluss bildet ein Schokoladen-Chantilly mit Orangenkompott. Alle Komponenten zusammen sind vielleicht etwas aufwändiger in der Herstellung, sollen aber auch besondere Genussmomente bieten. Die Rezepte dazu finden Interessierte natürlich auch online.

In drei Gängen zum ultimativen Geschmack

Doch warum beschäftigt sich eigentlich ein Molekulargastronom mit dem Thema Weihnachtsessen? Dazu gilt zunächst zu analysieren, was so ein Molekulargastronom eigentlich genau macht. Er kocht nicht einfach nur normale Menüs sondern analysiert diese auch hinsichtlich ihrer chemiekalischen Zusammensetzung und kommt mithilfe von bestimmten Zusätzen und Hilfsmitteln zu immer neuen Variationen von eigentlich altbekannten Speisen.

Oder doch lieber gleich 15 Gänge?

Kein Wunder also, dass auch ein ganz normales Weihnachtsmenü Grundlage einer ausführlichen Analyse und Bewertung sein kann. So braucht es ein ausgewogenes Verhältnis von süß und sauer, von deftig und leicht, von aromatisch und würzig um daraus ein leckeres Gesamtkonzept zu erzeugen. Außerdem sind gerade im Winter natürlich auch bestimmte Zutaten gefragt. Bleibt am Schluss zu erwähnen, dass dieses Mini-Menü nicht das ist, was der Spitzenkoch allein zu Hause zaubert. Dort verwöhnt er seine Gäste mit gleich 15 einzelnen Gängen. Da dürfte nun wirklich für jeden etwas dabei sein.

Bildrheber: wavebreakmediamicro / 123RF Lizenzfreie Bilder

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