Kalamansi: Die Zitrone der Philippinen schmeckt herrlich erfrischend

Ständig sind Spitzenköche auf der Suche nach DEM besonderen Geschmack und plötzlich kommt diese kleine unscheinbare Frucht daher und beendet die Suche abrupt: Die Kalamansi. Sie sieht aus wie eine Minilimette, schmeckt wie ein Hybrid aus Mandarine und Zitrone und überrascht mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Ursprünglich stammen Kalamansis aus China. Sie sind auch bekannt unter dem Namen Calamondinorange. Längst haben sie den Weg bis auf die Phillippinen geschafft und erfreuen sich dort großer Beliebtheit. Mal als Beigabe zum Smoothie, dann als Dessert in Kuchen und Eis oder einfach Pur in den Mund hinein. Wer zum ersten Mal Kalamansis isst, der kann nur schwer zuordnen, was er da eigentlich im Mund hat. Die leicht bittere Schale wird mitgegessen, im inneren erwartet den Genießer dann ein sauer-süßlicher Kern. Ein bisschen wie bei einer Mandarine, aber dann doch auch sauer wie eine Zitrone oder Orange. Schwer zu definieren, aber unglaublich erfrischend dieses kleine Ding. Rein optisch trägt die Frucht das Grün der Limette, auch Form und Haptik erinnern stark daran. Allerdings ist die Kalamansi viel kleiner und etwas runder. Die kirschgroße Frucht verschwindet deshalb auch mit einem Biss gleich im Mund.

Saure Früchte mit süßem Beigeschmack

Experten empfehlen allerdings, die Calamondinorange zunächst in der Mitte aufzuschneiden und die kleinen Kerne zu entfernen. Die sind leicht bitter und fest und trüben dadurch das Geschmackserlebnis. Hierzulande gehören die Früchte übrigens nach wie vor zu den Exoten. Längst nicht überall sind sie zu haben und das ist auch gut so, denn damit lassen sich Gäste noch richtig begeistern, die haben nämlich wahrscheinlich so eine Kalamansi auch noch nie gegessen. Es sei denn sie waren schon einmal im Urlaub auf den Phillippinen. Geerntet werden die kleinen sauren Früchtchen noch unreif vom Baum. Nur so schaffen sie den langen Transport bis nach Europa unbeschadet.

Bildurheber: lrivetz / 123RF Standard-Bild

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