Schokolade, die gesund machen soll

Schokolade, die gesund machen soll

Die Fans der Kakaobohne hätten lange auf eine Schokolade gewartet, die gesund macht, so der Tenor einer Pressemitteilung der Fachhochschule Wels. Ein entsprechendes Produkt sei nun unter anderem dank zweier Studentinnen der Fachhochschule Wels, Studiengang Bio- und Umwelttechnik enstanden.

„Schokolade, die gesund macht“ klingt wie „Schnitzel gegen Bauchweh“. Ganz grundsätzlich gilt doch, dass die Relation die Musik macht. Was der Volksmund treffend mit „Maß und Ziel“ betitelt, trifft natürlich auch für Schokolade, Bier, Wein und andere Genussmittel zu. Das ist auch das Fundament für den Geschäftserfolg von Portalen die eine individual Abstimmung von Genuss ermöglichen. Nahrung auf das rein Ernährungsphysiologische zu beziehen ist einfach falsch. Wer die rein quantitative Zufuhr von „Was-auch-immer“ vernachlässigt, sündigt wider die eigene Gesundheit. Dennoch ist die Arbeit der Studentinnen und des kooperierenden Unternehmens Martin Mayer Schokoladen zur Entwicklung einer gesundheitsfördernden Schokolade kein Luftschloss. Das Kakao-Produkt wurde nämlich mit Polyphenolen aus Eferdinger Äpfeln versetzt, so die Pressemitteilung der Fachhochschule Wels.

Äpfel gelten – eigentlich erhaben über jeden Zweifel – als gesund. Deren einzigartige Muster an Polyphenolen haben, so die Meldung weiter, positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Dem Apfel werden unter anderem vorbeugende Wirkung gegen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-/Kreislaufprobleme zugesprochen. Diese Polyphenole aus den Äpfeln schützen Fettsäuren vor Oxidation und sollen prophylaktisch gegen Gefäßablagerungen helfen. Der natürliche Polyphenolgehalt von Schokoladen optimiere die geusndheitsförderlichen Wirkungen.

Über die Schoko-Forschungen hinaus beschäftige sich die Welser Lebensmittel-Forschergruppe für „funktionelle
Lebensmittel“ damit, wie wertvolle Inhaltsstoffe mit anerkannt die Gesundheit fördernden Eigenschaften
in tägliche Produkte eingearbeitet werden können. Quelle: Fachhochschule Wels.

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